Reha-Kliniken sichern Leistungsfähigkeit und Arbeitsplätze

Eine Studie zur volkswirtschaftlichen Relevanz der Reha-Kliniken aus dem Jahr 2009 belegt: Die schleswig-holsteinischen Reha-Kliniken sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit Zukunftsperspektive. Bereits heute sind rund 8.400 Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von 416 Mio. Euro auf die Reha-Kliniken im Land zurückzuführen.

Als Arbeitgeber sind die schleswig-holsteinischen Reha-Kliniken ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im nördlichsten Bundesland. Das zeigen die Ergebnisse der bei der Baseler Prognos AG in Auftrag gegebenen Studie "Volkswirtschaftliche Relevanz der Reha-Kliniken in Schleswig- Holstein". Demnach haben die Kliniken im Jahr 2009 knapp 145 000 Patienten versorgt. Mit 11 000 Betten hat Schleswig-Holstein die zweithöchste Bettendichte aller Bundesländer im Rehabereich. 71 Prozent der hier versorgten Patienten kommen aus anderen Regionen.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Rehabilitationskliniken aufgrund erheblicher Kostensteigerungen, für die es keine Kompensation gibt, zunehmend in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind. - Und damit nicht genug: Zusätzlicher Kostendruck entsteht durch wachsende Qualitätsansprüche seitens der Kostenträger, Patienten und auch der Politik sowie durch erforderliche Investitionen aus Eigenkapital, immer kürzeren Verweildauern und zunehmend multimorbider und oftmals nur eingeschränkt Reha-fähiger Patienten. Auch hierfür gibt es bislang keinen finanziellen Ausgleich.