Hygiene

Fast 2.000 zusätzliche Stellen für Hygienefachpersonal geschaffen

Deutschlands Krankenhäuser haben in den letzten Jahren fast 2.000 zusätzliche Stellen für Hygienefachpersonal geschaffen, um Patienten und Mitarbeiter vor Infektionen zu schützen. Das geht aus dem Bericht zum Hygienesonderprogramm hervor, den der GKV-Spitzenverband vorgelegt hat.

Wie die Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes, gegenüber der Zeitungsverlagsgruppe Neue Osnabrücker Zeitung darlegt, wurden seit dem Programmstart im Jahr 2013 zusätzliche Vollzeitstellen für 1.232 hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte, 550 nichtärztliche Hygiene-Fachkräfte und 140 Krankenhaus-Hygieniker geschaffen. Stoff-Ahnis: "Ein Erfolg, der sich gerade jetzt in Corona-Zeiten auszahlt.“

Insgesamt stellten die gesetzlichen Krankenkassen über eine halbe Milliarde Euro über das Sonderprogramm dafür bereit. Von den rund 1.450 anspruchsberechtigten Krankenhäusern riefen 1.361 (94 Prozent) Finanzmittel aus dem Hygieneprogramm ab. Mit rund 390 Mio. Euro wurde dabei der Großteil für die Neueinstellung von Hygieneexperten oder die Aufstockung von Teilzeitstellen verwendet. Weitere Förderbereiche sind Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für ärztliches und pflegerisches Hygienepersonal und Beratungsleistungen durch externe Krankenhaushygieniker.

Zum Hygienebericht 2020