Digitalisierung der Krankenhäuser

Sonderprogramm und Zuschlag nötig

Die Krankenhäuser in privater Trägerschaft sehen großes Potenzial in der Anwendung von Digitalisierung und E-Health in der Gesundheitsversorgung. Um dieses Potenzial jedoch nutzen zu können, benötigen Krankenhäuser finanzielle Mittel. Erforderlich wäre ein Sonderprogramm „Digitales Krankenhaus“ des Bundes in Höhe von 1 Mrd. € pro Jahr und ein dauerhafter Digitalisierungs-Zuschlag von 2 Prozent. Unverzichtbar sind zudem stabile und verlässliche Rahmenbedingungen.

News zum Thema

Deloitte: Wie digital ist das deutsche Gesundheitswesen?

Digitalisierung Gesundheitswesen

86 Prozent des medizinischen Personals sehen großes Potenzial in den verschiedenen digitalen Technologien, dennoch kommen sie bisher nur langsam zum Einsatz. Dies ergab eine Befragung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte. Das vier Milliarden Euro schwere Investitionsprogramm des Krankenhauszukunftsgesetzes dürfte jedoch als Beschleuniger für Digitalisierung wirken.

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Grünes Licht auf dem Weg zur elektronischen Patientenakte

Der Bundesrat hat am 18. September 2020 das Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) gebilligt, das der Bundestag Anfang Juli verabschiedet hatte. Es dient der weiteren Digitalisierung des Gesundheitswesens.

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Nachfrage nach Video-Sprechstunden boomt

Sorge vor Corona: Starker Anstieg bei Videosprechstunden

Während der Corona-Pandemie hat sich in den vergangenen Wochen viel getan. Insbesondere Videosprechstunden werden sehr viel häufiger genutzt und die Nachfrage auf Seiten der Patienten ist so hoch wie noch nie. Dies zeigen zwei repräsentative Befragungen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Videosprechstunde schafft Sprung in den Klinikalltag

Videosprechstunde

Die Paracelsus-Kliniken haben in der Corona-Krise erfolgreich digitale Innovationen gestartet. Wie das Unternehmen mitteilt, entwickelte sich die Videosprechstunde in kurzer Zeit zu einem erfolgreichem Instrument. Das Tool ermöglicht den Patienten und Ärzten über einen gesicherten Server per Videochat miteinander in Kontakt zu treten, ohne sich physisch der Gefahr einer Ansteckung mit COVID-19 auszusetzen.

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Corona-Krise beschleunigt Digitalisierung bei Paracelsus

Corona-Krise beschleunigt Digitalisierung im Krankenhaus

Videochats statt Konferenzen, Cloud-Working statt zeitaufwändiger Abstimmungen und flexibles Home-Office statt Präsenzpflicht – was in der Corona-Krise vielerorts zum ersten Mal Einzug in den bundesdeutschen Büroalltag fand, hat sich in den Paracelsus-Kliniken bereits in den Wochen der Krise bewährt.

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Blitzumfrage: Coronavirus beschleunigt Digitalisierung in Kliniken

Corona-Krise beschleunigt Digitalisierung im Krankenhaus

Die Krankenhäuser wollen nach der "Corona-Krise" noch stärker auf digitale, miteinander vernetzte Prozesse und Methoden setzen. So lauten die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Drees & Sommer-Umfrage, an der 36 Experten aus verschiedenen Klinikverbünden und medizinischen Einrichtungen in Deutschland teilgenommen haben.

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Investitionsstau und Digitalisierungsprobleme in Krankenhäusern

Geringe Investitionsfinanzierung behindert Ausbau der Digitalisierung im Krankenhaus

Drei von vier Krankenhäusern in Deutschland sind nicht ausreichend investitionsfähig. Die unzureichende Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser ist der Hauptgrund, warum seit mehr als 10 Jahren zwischen 30 und 50 Prozent der Krankenhäuser Verluste schreiben. Das ist das Ergebnis mehrerer Studien des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) zur Investitionsfähigkeit der deutschen Krankenhäuser.

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Daten teilen - besser heilen

Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen zur Digitalisierung im Krankenhaus

Karteikarte und Faxgerät: Das deutsche Gesundheitssystem ist total verzettelt. Wäre seine Digitalisierung weiter, könnten wir längst mehr über Covid-19 wissen und so Menschenleben retten. Ein Weckruf. - Ein Gastbeitrag von den Mitgliedern des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen: Ferdinand Gerlach, Wolfgang Greiner, Beate Jochimsen, Christof von Kalle, Gabriele Meyer, Jonas Schreyögg, Petra A. Thürmann.

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