Privatkliniken sichern Versorgung

Wer wir sind

Der Verband der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH) vertritt 48 Kliniken in privater Trägerschaft. Unsere Mitgliedskliniken reichen von Akutkrankenhäuser bis zu Rehabilitationseinrichtungen unterschiedlicher Größe. Zusammen versorgen sie mehr als ein Drittel aller Patienten im Land und gewährleisten so einen bedeutenden Teil der medizinischen Versorgung in Schleswig-Holstein.

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Wir beraten und informieren

Der VPKSH berät und informiert seine Mitglieder zu Fragen der Qualitätssicherung, zu technischen Entwicklungen, zu gesetzlichen Vorgaben sowie zu Veränderungen im Gesundheitswesen.

Die Gremien des Verbandes wirken an der Erarbeitung von Gesetzen und Verordnungen auf Landesebene mit. Dabei wird die Erfahrung und Praxisnähe der Mitglieder genutzt, die wissenschaftliche, medizinische, wirtschaftliche, rechtliche und sozialpolitische Informationen systematisch austauschen.

Auf dieser Grundlage können gemeinschaftlich relevante Fragestellungen auf kurzem Wege erörtert und gelöst werden.

Politische Positionen

Eine finanzierbare Gesundheitsversorgung auf qualitativ höchstem Niveau – das ist seit mehr als 60 Jahren das Ziel der im VPKSH organisierten Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft.  Dieses Ziel lässt sich weder mit kurzfristigem Renditestreben noch mit den Mitteln einer Planwirtschaft erreichen. Erforderlich sind vielmehr rationale und verlässliche Rahmen- und Handlungsbedingungen für das gesamte Versorgungssystem und  effiziente Organisationsstrukturen bei den einzelnen Leistungserbringern.

Mitgliederstruktur im Wandel

Der Verband wurde 1959 als eingetragener Verein gegründet. Charakteristisch für diese Zeit in Schleswig-Holstein war eine Vielzahl kleiner Privatkliniken mit durchschnittlich 26 Betten, die meist nur eine Fachdisziplin abdeckten. Über 90 Prozent der Kliniken hatten weniger als 50 Betten, annähernd zwei Drittel sogar weniger als 25 Betten. Träger dieser Häuser waren in aller Regel niedergelassene Ärzte.

Seither hat das Krankenhauswesen in der Bundesrepublik Deutschland – und damit auch in Schleswig-Holstein – einen tiefgreifenden Strukturwandel durchlaufen.

Zum einen hat sich die Krankenhauslandschaft nach Bettengrößen hin zu größeren, leistungsfähigeren Einheiten verschoben. Während im Jahr 2017 rund jede dritte Klinik in privater Trägerschaft über mehr als 150 Betten verfügte, ist der Anteil der Privatkliniken mit weniger als 50 Betten auf etwa 20 Prozent zurückgegangen. Der Anteil der privaten Kliniken mit weniger als 25 Betten ist sogar auf ungefähr ein Sechstel geschrumpft und umfasst nur noch wenige Einrichtungen.

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Wachsende Bedeutung der Privatkliniken

Zum anderen hat die Privatisierungswelle, die vor allem in den 1990er Jahren begann, die Verteilung der Kliniken und Betten in Schleswig-Holstein deutlich verändert. Seitdem spielen sowohl lokale Privatkliniken als auch überregionale Klinikkonzerne eine immer wichtigere Rolle bei der flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung in der Region.

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