Wer wir sind

Der Verband der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH) vertritt 39 Kliniken in privater Trägerschaft aus Schleswig-Holstein. "Privat" heißt dabei nur, dass die Klinik privat geführt wird. Jeder kann die Leistungen von Privatkliniken in Anspruch nehmen – unabhängig davon, ob er Kassen- oder Privatpatient ist. Die Mitgliedskliniken sind sowohl Akut- als auch Rehabilitationseinrichtungen unterschiedlicher Größe. Sie behandeln rund ein Drittel aller Patienten in Schleswig-Holstein.

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Der VPKSH berät und informiert seine Mitglieder über Qualitätssicherung, technische Entwicklungen, Gesetzesvorgaben und Veränderungen im Gesundheitswesen. Seine Gremien wirken zudem bei der Ausarbeitung von Gesetzen und Verordnungen auf Landesebene mit. Hierbei kann auf die Erfahrung und Praxisnähe der Mitglieder gesetzt werden, denn sie tauschen wissenschaftliche, medizinische, wirtschaftliche, rechtliche und sozialpolitische Informationen aus. Somit ist gewährleistet, dass die gemeinschaftlich interessierenden Fragen auf kurzem Wege erörtert und gelöst werden können.

Politische Positionen

Eine finanzierbare Gesundheitsversorgung auf qualitativ höchstem Niveau – das ist seit mehr als 60 Jahren das Ziel der im VPKSH organisierten Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft. Erreichen lässt sich dieses Ziel weder mit kurzfristigem Renditestreben noch mit den Mitteln einer Planwirtschaft. Erforderlich sind vielmehr rationale und stabile Rahmen- und Handlungsbedingungen für das gesamte Versorgungssystem und  effiziente Organisationsstrukturen bei den einzelnen Leistungserbringern.

Mitgliederstruktur im Wandel

Die Gründung des Verbandes erfolgte bereits 1959 in der Rechtsform des eingetragenen Vereins. Kennzeichnend für diese Zeit Ende der 50er Jahre in Schleswig-Holstein ist eine Vielzahl von kleinen Privatkliniken mit durchschnittlich 26 Betten, die häufig lediglich eine Fachdisziplin vorhielten. Mehr als 90 Prozent der Kliniken hatten weniger als 50 Betten, annähernd zwei Drittel der Kliniken sogar weniger als 25 Betten. Betreiber der Kliniken waren zumeist niedergelassene Ärzte. 

Seit dieser Zeit hat das Krankenhauswesen in der Bundesrepublik, so auch in Schleswig-Holstein, einen grundlegenden Strukturwandel erfahren.

Zum einen hat sich die Struktur der Krankenhäuser nach Bettengrößenklassen hin zu größeren, leistungsfähigeren Einheiten entwickelt. Während im Jahr 2017 rund jede dritte Klinik in privater Trägerschaft über mehr als 150 Betten verfügte, ist die Zahl der Privatkliniken mit weniger als 50 Betten auf 20 Prozent und der Anteil der privaten Kliniken mit weniger als 25 Betten sogar auf etwa ein sechstel und damit auf einige wenige Kliniken geschrumpft.

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Zum anderen hat sich aufgrund der vor allem in den 90er Jahren einsetzenden Privatisierungswelle die Verteilung auf die verschiedenen Trägergruppen in Schleswig-Holstein sowohl bezogen auf die Zahl der Kliniken als auch der Betten wesentlich verändert. Seit dieser Zeit hat die Bedeutung der lokalen Privatkliniken wie auch der überregional tätigen Klinikkonzerne für die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in Schleswig-Holstein stetig  zugenommen.

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Wir sichern Versorgung

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Krankenhäuser in privater Trägerschaft leisten Spitzenmedizin ebenso wie die wohnortnahe Basisversorgung in Stadt und Land. Gerade im ländlichen Raum sind private Träger besonders stark vertreten. Sie repräsentieren das gesamte Versorgungsspektrum angefangen bei der Regelversorgung bis hin zur Schwerpunktversorgung und spezialisierten Leistungen in Fachkliniken.

Auch die enge Verzahnung mit dem ambulanten Sektor durch Belegkliniken sowie die an einen stationären Aufenthalt anschließende Nachversorgung in Reha-Kliniken findet insbesondere in Kliniken in privater Trägerschaft statt.

Kooperation

Enge Kooperation verbindet den VPKSH auf Landesebene mit der KGSH (Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. - KGSH) und auf Bundesebene mit dem BDPK (Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. - BDPK), in dem weitere zwölf Landesverbände organisiert sind.