30 Jahre Curtius Klinik - Feier wegen Corona erst in diesem Jahr

Am Freitag (17.6.) feierte die Curtius Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ihr 30jähriges Bestehen (1991 - 2021). Wegen Corona fand die offizielle Jubiläumsfeier erst in diesem Jahr statt. Zur Feierstunde unterhielt die Klinikleitung die Gäste mit einer Chronologie der Klinik am Kellersee und ihrer Entwicklung.

30 Jahre Curtius Klinik 1991 – 2021 Feier wegen Corona erst in diesem Jahr

v.l.n.r.: KGSH-Geschäftsführer Patrick Reimund, Geschäftsführer Mario Barthel, Ärztlicher Direktor Clemens Medlin, Chefärztin Dr. Judith Kuhnert, Ulrike Petersen VPKSH © Curtius Klinik

Was einst als „Hotel am Kellersee“ anfing, wurde 1991 zunächst zu einer reinen psychosomatischen Rehaklinik, der Curtius Klinik, umgebaut.

Sukzessiver Ausbau

Im Jahre 1997 wurde die Curtius Klinik mit 10 Akut-Betten in den Krankenhausplan Schleswig-Holstein aufgenommen. Über die Jahre hinweg steigerte sie die Bettenzahl nach und nach auf 40, 60, 63 Akut-Betten. Ende 1999 waren bereits volle 100 Akut-Betten belegt. 

Zahlreiche Umbauten und Sanierungsmaßnahmen haben die Curtius Klinik über die Jahre geprägt. Mit Ausdauer erreichte man im Jahre 2004 das Ziel: Ein Versorgungsauftrag für 126 Akut-Betten wurde geschlossen, davon sind heute mittlerweile 74 Betten im Krankenhausplan Schleswig-Holstein aufgenommen.

Heute zählt die Curtius Klinik zu einer der renommiertesten Kliniken in Norddeutschland für den Bereich der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie. Hier werden Patienten mit depressiven Störungen, Angst-, Belastungs- und Anpassungsstörungen, Boderline-Syndrom, dissoziativen, somatoformen und Essstörungen therapiert.

2016 wurde ein Medizinisches Versogungszentrum gegründet, um die ambulante Patientenversorgung in der Region zu verbessern. Darüber hinaus ist auf dem Nachbargrundstück der Bau einer Tagesklinik sowie einer Institutsambulanz geplant.

Nach 2jähriger Abstinenz freute sich auch die Belegschaft, das 30jährige Bestehen zu feiern.