In Zeiten von Corona: Videosprechstunde für Parkinson Patienten

Die Coronakrise fordert dem ambulante Sektor alles ab. Zur Unterstütztung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit einer Parkinsonerkrankung bieten die Segeberger Kliniken jetzt eine Videosprechstunde an.

Prof. Dr. Bjoern Hauptmann

Prof. Björn Hauptmann

Die allgemeinen öffentlichen Bewegungseinschränkungen der Menschen durch die Coronakrise können die ambulante Versorgung von Parkinson Patienten beeinträchtigen. Daher bieten Prof. Björn Hauptmann und sein Team zukünftig eine Videosprechstunde an. „Wir sind uns da mit der Kassenärztlichen Vereinigung einig, dass wir als größte Parkinson Fachklinik im Norden die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen in diesen Krisenzeiten bei der Versorgung von ambulanten Parkinson Patienten unterstützen können“, sagt der Chefarzt der Klinik für Parkinson und Bewegungsstörungen. 

"Ein Online-Kontakt per Video bietet uns die Möglichkeit, die Patienten besser zu beurteilen und auch zu behandeln als es per Telefon möglich ist“, so Hauptmann. Darüber hinaus wird gerade unter Hochdruck daran gearbeitet, Teile des Projekts TIZIAN vorzuziehen und kurzfristig Sprach-/Sprech und Atemtherapie (u. a. zur Vorbeugung von Lungenentzündungen), Psychologie und Psychotherapie ebenfalls online anzubieten.

Wenn also die Hausarzt- oder Facharztpraxis nicht erreicht werden kann, ist eine Videosprechstunde bei Prof. Björn Hauptmann und Kollegen ab Montag, den 30. März  möglich. Weitere Informationen zum Ablauf und den technischen Voraussetzungen sind auf der Hompage www.parkinsonklinik.org/videosprechstunde.html zu finden. 

Quelle: segebergerkliniken.de