Ein wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung der Geburtshilfe ist die Neuorganisation der Zusammenarbeit mit dem Eutiner Hebammenteam. Die bisher freiberuflich tätigen Hebammen sind nun vollständig in ein Anstellungsverhältnis beim AMEOS Klinikum Eutin gewechselt. Grund dafür sind aktuelle Entwicklungen bei der Vergütung des neuen Hebammenhilfevertrags, die für die Beleghebammen deutliche Einbußen mit sich bringen. Für werdende Familien bedeutet die Anstellung vor allem Kontinuität, Sicherheit und weiterhin eine hochwertige Betreuung bei rund 1.000 Geburten pro Jahr.
„Unser Ziel ist klar: Wir sichern die Geburtshilfe in Eutin nachhaltig und entwickeln sie gezielt weiter“, erklärt Lena Radtke, Krankenhausdirektorin der AMEOS Klinika Eutin, Oldenburg, Middelburg und Fehmarn. „Dafür braucht es stabile Strukturen – für die Familien ebenso wie für die Fachkräfte, die diese Versorgung leisten. Diese Grundlage haben wir mit der neuen Organisation geschaffen.“
Eine verlässliche Geburtshilfe lebt von einem starken Team und klaren Rahmenbedingungen.
Chefärztin Dr. Sabine Kaiser
„Eine verlässliche Geburtshilfe lebt von einem starken Team und klaren Rahmenbedingungen“, ergänzt Chefärztin Dr. Sabine Kaiser. „Die feste Integration unserer Hebammen ist ein wichtiger Schritt, um die Versorgung für Familien in der Region langfristig sicherzustellen.“