Stark erhöhte Sterbezahlen während der Hitzewelle

Laut vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) traten vor allem während Hitzewellen mit hohen Durchschnittstemperaturen erhöhte Sterbezahlen auf. Dieser Effekt war besonders ausgeprägt in der letzten Juniwoche, als die Sterberaten parallel zu einer historischen Hitzewelle um 32 % über dem Durchschnitt der vier Vorjahre lagen.

In dieser Woche starben etwa 23.900 Menschen in Deutschland. Das sind rund 7.100 Sterbefälle mehr als zwei Wochen zuvor. Auf die einzelnen Monate bezogen betrug die Differenz zum jeweiligen mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für den April -5 % und für den Mai -2 %. 

Der Juni, dominiert von der Hitzeperiode, wies eine um 9 % erhöhte Sterberate gegenüber dem Vergleichswert auf. Es ist bekannt, dass Hitze die gesundheitliche Belastung steigert und somit die Sterberaten ansteigen – ein Phänomen, das sich in Sommermonaten regelmäßig zeigt.

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Während der Hitzewelle Ende Juni wurden auch in mehreren europäischen Ländern größere Abweichungen von den erwarteten Entwicklungen festgestellt. So wird dort aktuell insbesondere für Frankreich und für Belgien eine sehr hohe Übersterblichkeit in der letzten Juniwoche ausgewiesen. Auch zahlreiche andere Länder weisen zumindest eine leichte  oder moderate Übersterblichkeit auf.