DRV Rehabericht 2019

Die Deutsche Rentenversicherung hat im Jahr 2018 rund 6,76 Milliarden Euro für Rehabilitation ausgegeben. Dies entspricht einer Steigerungsrate von 3,2 Prozent von 2017 auf 2018. Damit blieb die Rentenversicherung wieder im Rahmen des Budgets, das ihr für Reha-Leistungen gesetzlich vorgegeben ist und für 2018 auf 6,928 Milliarden Euro festgesetzt wurde.

Mit dem Reha-Bericht 2019 stellt die Rentenversicherung aktuelle Daten, Fakten und Entwicklungen zur Rehabilitation zusammen. Das diesjährige Fokusthema lautet: „Gestärkt ins Leben: Kinder- und Jugendrehabilitation der Rentenversicherung“.  

Fakten zur Medizinischen Rehabilitation im Überblick:

  • 2018 wurden bei der Rentenversicherung mehr als 1,6 Millionen Anträge auf medizinische Rehabilitation gestellt.
     
  • Die Rentenversicherung führte 1.031.294 Leistungen zur medizinischen Rehabilitation durch. Davon entfielen 32.757 (3 %) auf die Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen.
     
  • Die ambulanten Reha-Leistungen machen inzwischen 15 % aller medizinischen Reha-Leistungen aus.
     
  • Die Anschlussrehabilitation (AHB) umfasste 2018 mit 364.746 Leistungen mehr als ein Drittel aller medizinischen Reha-Leistungen (37 %).
     
  • Zur Reha-Nachsorge führte die Rentenversicherung 147.923 Leistungen durch.
     
  • 53.997 Rehabilitanden erhielten 2018 durch die Stufenweise Wiedereingliederung Unterstützung bei ihrer Rückkehr in den Beruf.
     
  • Die häufigsten Reha-Indikationen waren Erkrankungen von Muskeln, Skelett und Bindegewebe: Auf sie entfielen stationär mehr als ein Drittel der Reha-Leistungen bei Frauen und Männern, im ambulanten Bereich 74 % der Reha-Leistungen bei Frauen und 67 % bei Männern.
     
  • Mit steigendem Alter wird Rehabilitation häufiger in Anspruch genommen.
     
  • Frauen und Männer in der medizinischen Rehabilitation sind durchschnittlich nahezu gleich alt: Frauen 53,5 Jahre, Männer 53,4 Jahre. Frauen nehmen insgesamt etwas häufiger medizinische Reha-Leistungen in Anspruch als Männer.
     
  • Die durchschnittliche Dauer einer stationären medizinischen Rehabilitation wegen körperlicher Erkrankungen variiert, je nach Diagnosegruppe, zwischen 23 und 24 Tagen (ohne neurologische Erkrankungen).
     
  • In den zwei Jahren nach ihrer Rehabilitation sind 86 % der Rehabilitanden erwerbsfähig.

Downloads