ZEQ-COVID-19-Szenariorechner in Version 2.0 mit verbesserten Funktionen

ZEQ hat seinen Szenario-Rechner zur Prognose des Betten- und Personalbedarfs in deutschen Krankenhäusern im Zuge der COVID-19-Krise weiterentwickelt. Ziel ist es, den Nutzern eine Perspektive für den mittelfristigen Verlauf der Pandemie und der notwendigen Strukturen zu geben.

Grafik: ZEQ COVID19

Auf Basis der Daten des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) der Europäischen Union prognostiziert der Rechner die Entwicklung folgender Planungsgrößen für ein Einzugsgebiet:

  • Fallzahlen im Einzugsgebiet
  • Fallzahlentwicklung pro Tag
  • Covid-19-Patientenzahlen Intensivstation
  • Covid-19-Patientenzahlen Normalstation
  • Voraussichtlicher Bedarf an ECMO-Behandlungsplätzen
  • Benötigte Schutzmasken zur Betreuung der Patienten
  • Personalbedarf pro 24h Intensivstationen für Pflege- und ärztlichen Dienst
  • Personalbedarf pro 24h Normalstationen für Pflege- und ärztlichen Dienst

Damit erhalten Krisenstäbe und Entscheider im Krankenhaus eine Orientierungshilfe für ihre Entscheidungen zum Personal- und Materialeinsatz in den kommenden Tagen und Wochen, so ZEQ.

Der Rechner wurde In Zusammenarbeit mit Dr. Ulf Dennler, Leiter des Geschäftsbereichs Medizincontrolling der München Klinik und Beiratsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Medizincontrollingit, entwickelt. Das Tool wird täglich optimiert und steht auf der Seite https://www.zeq.de/covid-19/corona-virus-covid-19/covid-19-szenariorechner.html kostenfrei zur Verfügung.

Quelle: zeq.de