Rehakliniken übernehmen Patienten aus Krankenhäusern

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren (MSGJFS) hat 14 der 62 Reha-Einrichtungen in Schleswig-Holstein als "Entlastungskrankenhäuser" bestimmt. Sie sollen leichtere stationäre Fälle aus Krankenhäusern übernehmen, damit diese sich auf die Aufnahme von COVID-19-Patienten vorbereiten können.

Klinikflur

Grundlage hierfür sind die mit dem  COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz des Bundes neu geschaffenen Bestimmungen. Ab sofort stehen in Schleswig-Holstein zusätzlich 556 Betten für den Bedarfsfall zur Verfügung. Um die Vorhaltung dieser Betten zu akzeptablen wirtschaftlichen Konditionen zu ermöglichen, zahlt das Land für diese Bettenkapazitäten den Kliniken zusätzlich zu der vom Bund festgelegten Vergütung eine Vorhaltepauschale in Höhe von 50 Euro pro Bett und Tag. 

Bei der Auswahl der Einrichtungen wurde auf eine regional ausgewogene Verteilung Wert.

Das sind die Reha-Einrichtungen:
 

Kreis Nordfriesland

St. Peter OrdingStrandklinik St. Peter Ording
  Klinik Nordfriesland
  DRK Nordseeklinik Goldene Schlüssel
Westerland/SyltAsklepios Nordseeklinik
Wyk auf FöhrNordseeklinik Westfalen
 
Kreis Rendsburg-Eckernförde
DampVAMED Rehaklinik Damp
SchönhagenVAMED Rehaklinik Schloss Schönhagen
AukrugFachklinik Aukrug
 
Kreis Segeberg
Bad BramstedtKlinikum Bad Bramstedt
 
Kreis Plön
Schönberg-HolmOstseeklinik Schönberg-Holm
 
Kreis Herzogtum-Lauenburg
GeesthachtVAMED Klinik Geesthacht
RatzeburgAMEOS Reha Klinikum Ratzeburg
 
Kreis Ostholstein
Bad SchwartauAsklepios Klinik am Kurpark
MalenteMühlenbergklinik Holsteinische Schweiz

aktualisiert am 21.04.2020