Rehakliniken halten Krankenhäusern den Rücken frei

Medizinische Reha-Einrichtungen in Schleswig-Holstein sind in die Bewältigung der Corona-Krise einbezogen. Sie sollen diejenigen Kliniken entlasten, die sich auf den Aufbau von Intensivkapazitäten konzentrieren. Bereits bald werden Reha-Kliniken im Land Akuthäuser unterstützen, indem sie ihnen Patienten frühzeitig abnehmen.

Rehakliniken als Entlastungskrankenhäuser

Insgesamt 13 der 62 Rehakliniken hat das Gesundheitsministerium derzeit für die Entlastung der Allgemeinkrankenhäuser vorgesehen. Darunter Rehaeinrichtungen in Damp, St. Peter-Ording, Bad Bramstedt sowie auf den Inseln Sylt und Föhr. Sie werden voraussichtlich jedoch keine Patienten versorgen, die an Covid-19 erkrankt sind, da sie nicht entsprechend ausgestattet sind.

Als Reaktion auf die Corona-Pandemie hatte die Landesregierung bereits am Mittwoch (18.3.) einschneidende Maßnahmen für Kur- und Rehaeinrichtungen verfügt. Danach dürfen in Schleswig-Holstein zunächst bis zum 19. April 2020 keine Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen, keine Mutter-/Vater-Kind-Kuren und Maßnahmen im Rahmen allgemeiner Heilverfahren mehr erbracht werden.

Über einen Ausgleich der wirtschaftlichen Einbußen für diese Einrichtungen haben weder Bund noch Land bislang entschieden.