Regio Kliniken übernehmen Corona-Intensivpatienten aus Thüringen

Am Sonntag, 05.12.21, wurde erstmals bei den Regio Kliniken ein COVID-19-Patient aus Thüringen aufgenommen. Die Verlegung erfolgte mit einem Hubschrauber der DRK Luftrettung im Rahmen des Kleeblatt-Systems ins Regio Klinikum Elmshorn, teilen die Regio Kliniken mit.

Regio Klinikum nimmt beatmungspflichtigen Patienten aus Thüringen auf

Thüringen ist ein besonders Pandemie belastetes Bundesland. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche übersteigt den Wert von 1.000.

„Die bundesweite Lage ist sehr ernst“, so PD Dr. Ulf Radunksi, stellvertretender Leiter des Krisenstabs der Regio Kliniken und Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie.

„Durch Patienten-Verlegungen in derzeit vergleichsweise weniger stark beanspruchte Kliniken soll eine Triage von Patientinnen und Patienten in den überlasteten Bundesländern verhindert werden. Gleichwohl ist so ein Transport für einen intensivpflichtigen Patienten natürlich sehr belastend. Wir beobachten wieder eine zunehmende Inanspruchnahme unserer Intensivbetten durch COVID-Patienten, überwiegend sind diese ungeimpft.“

Mit Stand 07.12.2021 behandeln die Regio Kliniken insgesamt 18 Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten COVID-19-Erkrankung, 7 von ihnen intensivmedizinisch.