Helios - Zahl der Covid-19-Patienten geht zurück

Die Helios Kliniken verzeichnen einen deutlichen Rückgang an Covid-19-Patienten, die stationär versorgt werden müssen. Derzeit werden weniger als 1.000 Patienten mit Covid-19 stationär in den insgesamt 89 Helios Kliniken behandelt - in der Hochphase der zweiten Welle waren es mit rund 1.800 Patienten fast doppelt so viele.

Rückläufiger Trend bei stationären Covid-19-Patienten

Helios Intensivstation © Thomas Oberländer

Diese Entwicklung bestätigt den deutlich rückläufigen Trend, der seit Mitte Januar 2021 in den Helios Kliniken zu beobachten ist, teilt das Unternehmen mit.

Dennoch müsste nach wie vor einen relativ hohen Anteil an stationären Covid-19-Patienten insbesondere auf den Intensivstationen der sieben Helios Maximalversorger in Schwerin, Erfurt, Krefeld, Berlin-Buch, Duisburg, Wuppertal und Wiesbaden behandeln werden.

Der Grund dafür sei, dass die Maximalversorger mit ihrer medizinischen Ausstattung und Expertise innerhalb ihres regionalen Netzwerks die Funktion innehaben, die Versorgung von schwerkranken Covid-19-Patienten zu übernehmen.

Hohe Impfbereitschaft beim Personal

Neben dem deutlich rückläufigen Trend der stationären Covid-Fälle freut sich Helios über eine sehr hohe Impfbereitschaft in den Kliniken. Seit Impfbeginn Ende Dezember 2020 hätten sich fast 60 Prozent der Ärztinnen und Ärzte sowie fast 50 Prozent der Pflegekräfte bei Helios impfen lassen. 

Prof. Dr. Andreas Meier-Hellmann, Helios Geschäftsführer Medizin (CMO), mahnt jedoch: „Unabhängig von den Impfungen müssen wir trotz spürbarer Entspannung die Hygienemaßnahmen weiterhin aufrechterhalten. Denn einen erneuten Anstieg der Fallzahlen gilt es in jedem Fall zu verhindern“.

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