Helios erstellt COVID-19-Register

Seit Februar 2020 arbeitet bei Helios ein Expertenteam daran mit Unterstützung der Medizinischen Hochschule Brandenburg, pseudonymisierte Daten von COVID-19-Patientinnen und Patienten in einem Register zusammenzutragen und zu analysieren. Ziel ist es, Erkenntnisse für den weiteren Umgang mit dem neuen Virus zu gewinnen. Wie verläuft die Erkrankung bei hospitalisierten Patientinnen und Patienten? In welcher Altersgruppe verläuft die Erkrankung besonders häufig mit schweren Symptomen? Welche Vorerkrankungen haben Auswirkungen auf den Verlauf von COVID-19?

Prof. Dr. Meier Hellmann

Prof. Dr. Andreas Meier-Hellmann

„Die aktuelle Ausbreitung von Sars-CoV-2 stellt uns vor viele Fragen, auf die es im Moment noch keine Antworten gibt, da das Virus so neu ist. Aus dem Grund war es für uns besonders wichtig, keine Zeit zu verlieren und unser Forschungsprojekt direkt zu starten. Je früher wir die ersten Erkenntnisse aus den Daten gewinnen können, desto besser können wir uns auf das Virus einstellen und besonders gefährdete Personengruppen gezielt schützen“, sagt Prof. Dr. Andreas Meier-Hellmann, Geschäftsführer Medizin von Helios. 

Helios kann auf ein großes Netzwerk mit unterschiedlichen Versorgungsstrukturen zurückgreifen, das ein breites Wissen über die COVID-19-Erkrankung liefern kann. Das Forschungsprojekt ist auf ein Jahr angesetzt und wird von Helios finanziert. Erste wissenschaftliche Publikationen sind in Vorbereitung und die Daten sollen in der Abfolge regelmäßig aufgearbeitet werden. Unter Führung eines interdisziplinären Konsortiums unterschiedlicher Fachgebiete werden verschiedene wissenschaftliche Fragestellungen behandelt, unter anderem zu Krankheitsverlauf und Mortalität sowie zur Behandlung in den unterschiedlichen Versorgungstrukturen. Auch sollen mithilfe des Registers Vergleiche zum klinischen Verlauf in anderen Ländern gezogen werden. 

Quelle: helios-gesundheit.de