Asklepios und Rhön bündeln ihre Kräfte

Die beiden Klinikkonzerne wollen sich zusammentun. In einem ersten Schritt sollen dazu die von Rhön-Gründer Eugen Münch, seiner Ehefrau und Asklepios gehaltenen Aktien in einer Joint-Venture-Gesellschaft gebündelt werden. Zudem will Asklepios anschließend den übrigen Rhön-Anteilseignern ein Übernahmeangebot unterbreiten. Das Joint Venture soll nach Abschluss der Transaktion mindestens rund 49% der Rhön-Aktien halten.

Asklepios-Kliniken - Rhön-Klinikum Logos

Münch bringt rund 7,6% der Rhön-Aktien ein und verkauft rund 12,4% der Rhön-Aktien an Asklepios, die diese Aktien zusammen mit den bereits gehaltenen Rhön-Aktien in das Joint Venture gibt. Zudem will Asklepios anschließend den übrigen Rhön-Anteilseignern ein Angebot von 18 Euro je Aktie unterbreiten. Diese im Rahmen dieses Übernahmeangebots von Asklepios erworbenen Rhön-Aktien sollen ebenfalls in das Joint Venture eingebracht werden. 

Sowohl Rhön als auch Asklepios sind private Klinikkonzerne, die deutschlandweit Gesundheitseinrichtungen betreiben. Asklepios gehört seit 2012 zu den Hauptaktionären von Rhön. 

Während Asklepios in Deutschland mit rund 160 Gesundheitseinrichtungen vertreten ist, betreibt Rhön Krankenhäuser in Bayern, Thüringen, Brandenburg und Hessen. Zudem bringt Rhön das Universitätsklinikum Gießen-Marburg in den Asklepios-Verbund ein.

Asklepios behandelte im Jahr 2018 rund 2,3 Millionen Patienten, Rhön versorgte vergangenes Jahr mehr als 860.000 Patienten.

Quelle: asklepios.com