Asklepios: Rückgang der Patienten um rund 30 Prozent

Die anhaltende Covid-19-Pandemie hat für den Klinikbetreiber Asklepios finanzielle Auswirkungen. Von Januar bis September 2020 sank die Zahl der in den Einrichtungen der Asklepios Gruppe behandelten Patienten auf 1,25 Mio. Menschen. Dies entspricht einem Rückgang von über 30%, teilt der Klinikkonzern mit.

Asklepios - 1. bis 3. Quartal: 30 Prozent weniger Patienten

Die RHÖN-Kliniken versorgten im gleichen Zeitraum rund 607.000 Patienten. Im Vorjahreszeitraum hatte Asklepios noch rund 1,86 Mio. Patienten versorgt.

Die Folgen der COVID-19-Pandemie seien für das verbleibende Geschäftsjahr und auch darüber hinaus das bestimmende Thema, erklärt Asklepios. Die finanziellen Auswirkungen seien im Einzelnen noch nicht absehbar. Noch seien die Leistungen der jeweiligen Bundesländer für die Klinikbetreiber nicht abschließend geklärt. Zudem würden mögliche regulatorische Beschränkungen und deren Einfluss auf die Vergütungsstruktur Auswirkungen haben.

„Die kommenden Monate werden für uns medizinisch und wirtschaftlich enorm herausfordernd bleiben. Bürokratie und politische Willkür erschweren die vorausschauende Planung zusätzlich – dies gilt für alle Kliniken gleichermaßen, betont Kai Hankeln, CEO des Asklepios Konzerns. Für Asklepios sei daher eine tragfähige Vereinbarung essentiell, die Verabschiedung des Dritten Bevölkerungsschutzgesetzes mache zwar einen Anfang, der aus seiner Sicht jedoch nicht ausreichend sei.

„Umso wichtiger ist es daher für uns, dass wir uns gemeinsam mit RHÖN auf verschiedensten Ebenen strategisch ergänzen, voneinander lernen und uns zusammen zum Wohle der Patienten und der Mitarbeiter stabil aufstellen. Schon heute in der Corona-Pandemie zeigt sich, dass beide Unternehmen in großem Maße dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung in Deutschland sicherzustellen,“ so Hankeln weiter.

Quelle: asklepios.com