VPK SH
24. August 2019  
08. Mai 2009

Erfolg durch kontinuierliche, konstruktive und klare Positionierung

50 Jahre VPKSH

Kiel, 08. Mai 2009 - Der Verband der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH) hat in seiner gestrigen Mitgliederversammlung den bisherigen Vorsitzenden, Dr. med. Philipp Lubinus (52), Geschäftsführer und Facharzt für Chirurgie / Unfallchirurgie des Lubinus Clinicums, Kiel, und seinen Stellvertreter, Dr. Christian J. Rotering (47), Geschäftsführer der Park-Klinik Manhagen, Großhansdorf, einstimmig wiedergewählt. Als Beisitzer bestätigte die Versammlung Dr. med. Jürgen Mau (71), Frauenarzt, Kiel, Thomas Fettweiß (50), Geschäftsführer der Ostseeklinik Schönberg-Holm, und Gerald Meyes (43), Verwaltungsleiter der Klinik Dr. Winkler, Husum. Dem Vorstand gehören außerdem Manfred Volmer (42), Kaufmännischer Leiter des Klinikums Neustadt und Dr. med. Martin Völckers (40), Geschäftsführer der Park-Klinik Kiel an.

Im Anschluß an die Mitgliederversammlung feierte der VPKSH sein 50jähriges Bestehen mit 80 geladenen Gästen und einem Festakt in der Halle 400 in Kiel. Neben zahlreichen Vertretern aus den Mitgliedskliniken, den Krankenkassen und des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken (BDPK), waren auch die Kieler Stadtpräsidentin Cathy Kietzer, die Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz, die gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-, CDU- und FDP-Fraktion (Jutta Schümann, Ursula Sassen, Dr. Heiner Garg) des Landtags und Dr. Rolf Koschorrek als Mitglied des Bundestags gekommen, um dem Verband für die stets verläßliche Zusammenarbeit zu danken.

Der VPKSH Vorsitzende, Dr. Philipp Lubinus skizzierte die bewegten Zeiten des Verbandes, in denen alte Strukturen nicht mehr greifen und neue noch nicht halten. Stationen waren: DRG und Konvergenz, (Landes)Basisfallwert, Gesundheitsfonds, Qualitätssicherung allgemein und strukturierte Qualitätsberichte im besonderen, DMPs, die elektronische Gesundheitskarte und ihre Infrastruktur, das Arbeitszeitgesetz, Investitionen, Fortschreibung des Krankenhausplans, Kooperationen und Fusionen.

Durch 50 Jahre VPKSH-Geschichte führte Dr. Hans-Hermann Lubinus als Zeitzeuge und Gründungsmitglied mit bewegenden, persönlichen Eindrücken über die Entwicklung der Kliniklandschaft, den rasanten medizinischen Fortschritt und die Gesundheitspolitik. Im Gründungsjahr 1959 hatten die Privatkliniken einen Bettenanteil von 5 Prozent heute von ca. 31 Prozent. Durch das Krankenhausfinanzierungsgesetz im Jahre 1972 wurde die Trägervielfalt sichergestellt. Die damalige Auffassung seines Vaters, Dr. Hans Lubinus, ebenfalls VPKSH-Gründungsmitglied, "wer vom Staate frißt, der stirbt daran", kann Lubinus Senior nicht bestätigen. Kleine Kliniken wurden damals gestärkt und entwickelten sich zu einem stabilen Eckpfeiler einer qualitativ hochwertigen, wirtschaftlichen, flächendeckenden Versorgung.

Dies bekräftigte auch Karl Heinrich Rehfeld, Präsident des BDPK, in seinem Festvortrag. Er gratulierte dem VPKSH zu seinem Jubiläum und würdigte ihn als kleines aber feines Mitglied im BDPK, das stets "konstruktiv, bestimmt und mit klarer Kante" auch auf Bundesebene für die Interessen der schleswig-holsteinischen Privatkliniken eintritt. Rehfeld skizzierte die zunehmende Privatisierung in der Kliniklandschaft, die von Seiten der Kostenträger, Gewerkschaften und anderen Krankenhausträgern nicht kritiklos bleibt, von den Patienten und der Bevölkerung aber durchaus wohlwollend gesehen wird.

Der VPKSH vertritt 30 Privatkliniken in Schleswig-Holstein mit über 7 000 Vollzeitbeschäftigten, darunter 900 Ärzten und 2 300 Pflegekräfte. Jährlich werden rund 170 000 Patienten stationär behandelt, der Gesamtumsatz der Privatkliniken im Land betrug in 2008 rund 500 Millionen Euro.

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Ausgabe 6/2019

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