VPK SH
23. April 2019  
24. Februar 2011

Privatkliniken wichtig für flächendeckende Krankenhausversorgung im Lande

Mitgliederversammlung des VPKSH

Kiel, 24. Februar 2011 - Im Rahmen der gestrigen Mitgliederversammlung des Verbandes der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH) stellte der Vorsitzende, Dr. med. Philipp Lubinus, fest: "Ohne die Privatkliniken im Lande wäre eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung nicht gewährleistet. Unsere 36 Mitgliedskliniken repräsentieren das gesamte Versorgungsspektrum angefangen bei der Regelversorgung bis hin zur Schwerpunktversorgung und spezialisierten Leistungen in Fachkliniken. Auch die enge Verzahnung mit dem ambulanten Sektor durch Belegkliniken sowie die an einen stationären Aufenthalt anschließende Nachversorgung in Reha-Kliniken finde sich insbesondere bei Kliniken in privater Trägerschaft".

Heute beschäftigen die Privatkliniken mehr als 8.000 Vollkräfte, darunter etwa 1.100 Ärzte, rund 200 Belegärzte, 3.200 Pflegekräfte und 1.600 Vollkräfte im medizinisch-technischen Dienst und im Funktionsdienst. Von jährlich rund 600.000 Patienten in den schleswig-holsteinischen Krankenhäusern werden rund 200.000 Patienten von Privatkliniken behandelt. Damit wird jeder dritte Patient in einer Privatklinik versorgt. Der Gesamtumsatz der Privatkliniken beläuft sich auf rund 640 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anteil von rund 34 Prozent. - Dieser lag im Gründungsjahr vor rund 50 Jahren gerade einmal bei 5 Prozent. Durch das Krankenhausfinanzierungsgesetz im Jahre 1972 wurde jedoch die Trägervielfalt sichergestellt. Lokale Privatkliniken wie auch überregional tätige Klinikkonzerne entwickelten sich seither zu einem stabilen Eckpfeiler einer qualitativ hochwertigen, wirtschaftlichen, flächendeckenden Versorgung.

Lubinus erneuerte daher auch seine Forderung aus dem Vorjahr, den privaten Klinikträgern im Land endlich eine angemessene Vertretung bei Fragen der Krankenhausplanung und Investitionsentscheidungen zu ermöglichen. "Es liegt in den Händen der Landesregierung, einen gleichberechtigten Status für die Privatkliniken im Land zu schaffen. Der aktuelle Status eines "mittelbar Beteiligten" in der Planungsrunde des Landes wird dem nicht gerecht", stellte Lubinus abschließend fest.

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Ausgabe 3/2019

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