VPK SH
23. April 2019  
21. April 2010

Jeder dritte Patient in Privatklinik behandelt

Mitgliederversammlung des VPKSH

Kiel, 21. April 2010 - Im Rahmen der heutigen Mitgliederversammlung des Verbandes der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH) unterstrich der Vorsitzende, Dr. med. Philipp Lubinus, die Bedeutung der Privatkliniken in Schleswig-Holstein für die flächendeckende Krankenversorgung im Lande: "Unsere 34 Mitgliedskliniken repräsentieren das gesamte Versorgungsspektrum angefangen bei der Regelversorgung bis hin zur Schwerpunktversorgung und spezialisierten Leistungen in Fachkliniken. Auch die enge Verzahnung mit dem ambulanten Sektor durch Belegkliniken sowie die an einen stationären Aufenthalt anschließende Nachversorgung in Reha-Kliniken finde sich insbesondere bei Kliniken in privater Trägerschaft", so Lubinus.

Seit der vor allem in den 90er Jahren einsetzenden Privatisierungswelle hat die Bedeutung der lokalen Privatkliniken wie auch der überregional tätigen Klinikkonzerne für die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in Schleswig-Holstein stetig zugenommen. Heute beschäftigen die Privatkliniken mehr als 8.000 Vollkräfte, darunter etwa 1.100 Ärzte, rund 200 Belegärzte, 3.200 Pflegekräfte und 1.600 Vollkräfte im medizinisch-technischen Dienst und im Funktionsdienst. Von jährlich rund 600.000 Patienten in den schleswig-holsteinischen Krankenhäusern werden rund 200.000 Patienten von Privatkliniken behandelt. Damit wird jeder dritte Patient in einer Privatklinik versorgt. Der Gesamtumsatz der Privatkliniken beläuft sich auf rund 640 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anteil von rund 34 Prozent.

Für Lubinus steht damit fest: "Ohne die Privatkliniken im Lande wäre eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung nicht gewährleistet. Es wäre daher sachgerecht, auch den privaten Klinikträgern im Land eine angemessene Vertretung bei Fragen der Krankenhausplanung und Investitionsentscheidungen zu ermöglichen." Dazu bedarf es eines ebenso gleichberechtigten Status für die Privatkliniken im Land wie für die übrigen Gruppierungen. Der aktuelle Status eines "mittelbar Beteiligten" in der Planungsrunde des Landes wird dem nicht gerecht, stellt Lubinus abschließend fest.

-----------------------------------------------------------------------

Kontakt

Ulrike Petersen
Telefon: 0 431 / 84 0 35
Telefax: 0 431 / 84 0 55
E-Mail: presse@vpksh.de

VPKSH Feldstraße 75 - 24105 Kiel

Pressekontakt

Ulrike Petersen
Ulrike Petersen
Telefon: 0 431 - 84 0 35
Telefax: 0 431 - 84 0 55

E-Mail: presse@vpksh.de

Zeitschrift f&w

Ausgabe 3/2019

weiterlesen ->


Sprungmarken




URL dieser Seite: https://www.vpksh.de/privatkliniken.php/aid/1351/cat/28